Kastrationen sind für einen nachhaltigen Tierschutz unverzichtbar und stellen daher einen zentralen Bestandteil von Sigis Tierschutzarbeit dar. Jedes Jahr lässt Sigi ca. 200 Streunerkatzen nach dem System Trap – Neuter – Return kastrieren, d.h. sie fängt die Katzen ein, lässt sie vom Tierarzt kastrieren und setzt sie nach einigen Tagen der Nachsorge wieder an dem Ort frei, an dem sie sie eingefangen hatte.

Das Einfangen der Katzen nimmt sehr viel Zeit und Geduld in Anspruch. Meistens dauert eine Einfangaktion mehrere Stunden; manche extrem scheue Katzen gehen Sigi erst nach Wochen oder sogar Monaten in die Falle.

Sigi fängt die Tiere fast immer nachts ein (zwischen Mitternacht und fünf Uhr morgens), wenn wenig Verkehr auf den Straßen herrscht. Sie ist auf Malta als eine der besten Katzenfängerinnen bekannt und wird regelmäßig auch von anderen Tierschützern oder Behörden um Hilfe beim Einfangen gebeten.

Um zu kennzeichnen, dass die Katzen kastriert wurden, bekommen sie eine kleine Kerbe ins Ohr geschnitten. Männchen erhalten eine Kerbe im linken Ohr, Weibchen eine im rechten.

Zu Dokumentationszwecken nimmt der Tierarzt nach der Operation von jeder Katze ein Foto auf (s.u.). Nicht erschrecken, auf den Fotos befinden sich die Katzen noch in Narkose.

Bei der Finanzierung der Kastrationen wird Sigi seit vielen Jahren von der Stiftung Tierbotschafter unterstützt.

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